Woran sich Typen unterscheiden
Entscheidend sind Blattform (schmal bis breit), Stielstärke (zart bis kräftig), Wuchsform (kompakt rosettig bis leicht aufrecht) und die Reaktion auf Wärme/Kälte (Schossen bzw. Wintertauglichkeit). Grundregel: kompakte, dunkelgrüne Linien stehen bei Kühle besonders stabil; schnellwüchsige Typen liefern früh Babyleaf.
Für wenig Platz: kompakte Rosetten
„Compact/Mini“-Selektionen bleiben niedriger, bilden dichte Rosetten und passen gut in 7–10 Liter Töpfe. Ideal, wenn du laufend außen ernten willst. Achte auf Lichtfenster zwischen den Pflanzen. Pflege-Routinen zu Wasser und Dünger findest du in Pflege, Schossen & Überwintern.
Für Pfanne & Suppe: kräftigere Linien
Aufrechter Wuchs, spürbare Mittelrippe, etwas breitere Stiele – perfekt für Wok, Pfanne und Ramen. Ernte außen Blatt für Blatt oder nimm bei Bedarf die ganze Pflanze. Schnitt- und Lagerhinweise stehen in Ernte & Lagerung.
Babyleaf-Fokus: schnelle Ernte in Wellen
Schnellwüchsige Linien liefern früh viele kleine Blätter. Säe dichter, schneide jung wenige Zentimeter über der Erde und wiederhole kleine Saatwellen alle 2–3 Wochen. Die Schrittfolge findest du in Aussaat & Vorziehen.
Sommer & Schossen: Typen, die länger ruhig bleiben
Bei langen Tagen und Hitze treiben manche Linien schneller Blütenstängel. Kompakte, dunkelgrüne Typen bleiben oft länger im Blatt. Hilf nach mit leichter Schattierung zur Mittagszeit und gleichmäßiger Feuchte. Taucht ein Blütenstängel auf, schneide ihn früh bodennah heraus und ernte nutzbare Blätter zügig. Vorgehen und Sommer-Setup: Pflege, Schossen & Überwintern.
Herbst & Winter: kühleliebende Linien nutzen
Komatsuna liebt kurze Tage. Flach rosettige, robustere Typen liefern im Spätherbst und oft unter Vlies bis in den Winter. Mulch hält die Erde gleichmäßig feucht. Tipps zur Frostabsicherung stehen in Pflege, Schossen & Überwintern.
Auswahl nach Küche
Roh & Bowls: feinere, kompakte Linien – nehmen Dressing gut an. Pfanne & Suppe: kräftigere Typen mit stabiler Mittelrippe. Babyleaf: fast alle – wichtig sind dichte Saat und frühe Schnitte. Ideen zur Zubereitung und Portionen findest du in Essen, Geschmack & Gesundheit.
Deine kleine Sortenstrategie
Kombiniere eine kompakte Linie (für Topf/Balkon, laufende Außen-Ernte) mit einer kräftigeren Linie (für Pfanne/Suppe). Säe im Frühling maßvoll und setze den Schwerpunkt auf Spätsommer/Herbst – das reduziert Blütenansätze und bringt gleichmäßige Qualität. Wie du Abstände und Saattiefe triffst, steht in Aussaat & Vorziehen. Für stabile Bestände: Gießrhythmus und Nährstoffsignale beachten – siehe Pflege.
Hinweis: Tritt Lochfraß oder weißer Belag auf, vergleiche die Muster und handle gezielt. Die Diagnose findest du kompakt im Schädlings- & Krankheiten-Hub.
Faq/Haufige Fragen
Welche Komatsuna-Linie passt in kleine Töpfe?
Kompakte „Compact/Mini“-Typen. Plane 7–10 Liter pro Pflanze und ernte außen, damit die Rosette luftig bleibt. Basics: Grundlagen & Standort.
Welche Typen eignen sich für den Wok?
Kräftigere, leicht aufrechte Linien mit stabiler Mittelrippe – sie behalten beim kurzen Garen Struktur. Küchenideen: Essen, Geschmack & Gesundheit.
Welche Varianten sind im Sommer stabiler?
Kompakte, dunkelgrüne Linien stehen oft ruhiger. Ergänze leichte Schattierung und gleichmäßige Feuchte. Mehr unter Pflege.
Welche Auswahl für Babyleaf?
Schnellwüchsige Linien, dicht säen, früh schneiden und alle 2–3 Wochen nachsäen. Anleitung: Aussaat & Vorziehen.
Gibt es wintertaugliche Komatsuna-Typen?
Ja. Flach rosettige, kühleliebende Linien liefern mit Vlies/Mulch oft bis in den Winter. Hinweise: Pflege, Schossen & Überwintern.
